Ein Fest mit Tradition

Die Geschichte des Sankt Martin gibt Anlass, uns der Bedürftigen zu erinnern und ihnen unsere Unterstützung zukommen zu lassen. Aus diesem Grunde veranstalten die Propsteigemeinde Sankt Peter und Paul und der Rotary Club Bochum-Mark ihr Martinsfest, verbunden mit einer Spendensammelaktion.

Mittlerweile hat sich der große Sankt Martinszug in der Bochumer Innenstadt zu einer festen Tradition für den Nachwuchs unserer Stadt entwickelt.

Wir bieten eine Vielzahl von Aktivitäten für die ganze Familie, um das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden:

  • Sankt-Martins-Umzug mit Pferd und Musikkapelle
  • Große Kindertombola mit vielen Preisen
  • Sankt-Martins-Markt mit kulinarischen Angeboten von süß bis deftig und großer Getränkeauswahl
  • Sankt-Martins-Kinderprogramm und Gewinnspiel am Sonntag
  • Fotoshooting mit und ohne Laterne
  • Stände mit hausgemachten Köstlichkeiten und immer wieder etwas Neuem

Die Teilnahme an den Festlichkeiten und dem Umzug sind natürlich kostenfrei.

In eigener Sache

In diesem Jahr feiert das Sankt Martinsfest an der Propsteikirche sein 10-jähriges Jubiläum.

Im Jahr 2009 haben 5 Rotarier des Rotary-Clubs Bochum-Mark das Traditionsfest zu Sankt Martin in Bochum ins Leben gerufen. Unser Ziel war es, mit der Gemeinde St. Peter und Paul für die Kinder Bochums einen Sankt Martinszug – mit Sankt Martin auf seinem Pferd und einer begleitenden Musikkappelle – auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig planten wir, diese Möglichkeit zu nutzen um Spenden für die gemeinnützigen Projekte des Rotary Club Bochum-Mark einzunehmen.

Wir sind stolz auf das, was wir in den letzten Jahren erreicht haben: der Martinsmarkt erfreut sich wachsender Besucherzahlen, die Tombola ist jedes Jahr leergeräumt, wir haben 6000 Würstchen gegrillt, Berge von Kuchen und viele, viele Waffeln gebacken.

Dass so viele in jedem Jahr mit uns feiern und wir treue Sponsoren auf unserer Seite wissen, freut uns sehr. So konnten wir in den vergangenen Jahren ca. 50 000 € an unsere Projekte weiterleiten.

Das Programm

Samstag, 16.11.2019

  • 14:00: Martinsmarkt eröffnet – es gibt die ersten frisch gebackenen Waffeln
  • 17:00: Beginn Familiengottesdienst
  • 17:30: Beginn Martinszug

Sonntag, 17.11.2019

  • 11:00: Beginn Martinsmarkt – warme Suppe und Würstchen für alle
  • 12:00: Beginn Gottesdienst
  • 11:00: Kinderaktivitäten und Mal-Wettbewerb mit tollen Preisen
  • 12:30: Preisverleihung

Der Wegeplan

Wem kommen die Spenden zugute?

Der Rotary Club Bochum-Mark fördert seit seiner Entstehung vor über 13 Jahren konkrete Projekte sowohl vor Ort in Bochum als auch international. Der Gewinn des Sankt Martins Festes geht zu 100% in diese Projekte. Wir freuen uns über großartige Beiträge von unseren Sponsoren, die uns jedes Jahr bei Sankt Martin wieder unterstützen. Einige sind von Anfang an dabei.

In diesem Jahr werden die Erlöse des Sankt Martins Festes an zwei Schulen in Bochum gehen:

  • Der Schulhof der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Fahrendeller Straße ist im Laufe der Jahre sehr trist geworden und verschiedene Spielgeräte konnten nicht länger instandgehalten werden. Wir hoffen mit den Erlösen einige neue Spielgeräte für den Schulhof, wie zum Beispiel eine Metallschaukel, Turnreck oder Hüpfplatten zu ermöglichen.
  • Die Hufelandschule in der Hustadt hat sehr gute Erfahrung mit dem Einsatz einer Elternbegleiterin gemacht und wir unterstützen den Fortbestand dieser Einrichtung.


M artin wird vor langer, langer Zeit im Jahre 316 nach Christi in einer kleinen Stadt in Ungarn geboren.

Sein Vater ist Hauptmann in einer römischen Legion und wünscht sich, dass sein Sohn Martin später auch einmal Soldat wird, so wie er selbst. Die Familie zieht nach Italien und Martin wächst dort auf. Er lernt lesen, schreiben und rechnen.
Er spricht mit vielen Menschen und hört ihnen zu. So hört er auch von den Christen und möchte mehr von ihnen wissen.

Martins bester Freund Festus ist auch Christ und erzählt ihm vom christlichen Glauben. Die Christen glauben an Gott, der sie gelehrt hat, den Armen und Kranken zu helfen.  Als Martin 15 Jahre alt wird, muss er sein Elternhaus verlassen und Soldat werden.  Als Soldat bekommt Martin ein Pferd und gehört zur kaiserlichen Garde. Er ist ein guter Soldat, aber er denkt immer an den Glauben der Christen und möchte eigentlich gerne ein Christ werden. Manchmal lachen seine Kameraden darüber, dass er immer so hilfsbereit ist und Hungernden und Kranken hilft.

In einer sehr kalten Winternacht trifft Martin auf dem Heimweg einen armen Bettler, aber er hat nichts dabei, was er ihm geben kann. Da nimmt er seinen Mantel, teilt ihn in zwei Teile und gibt einen Teil dem Frierenden, damit er es warm hat.

In dieser Nacht hat Martin einen Traum.  Er sieht den auferstandenen Christus, umgeben von Engeln. Er trägt den halben Mantel um seine Schulter, den Martin dem Bettler überlassen hatte. Martin hört, wie Christus zu den Engeln sagt: „Das ist Martin, der noch nicht getauft ist. Er hat mich mit diesem Mantel bekleidet.“ Nach dieser Erscheinung entscheidet Martin, dass er sich jetzt taufen lassen will und nicht länger Soldat sein möchte.

Martin lässt sich also taufen und träumt von einem Leben als Einsiedler. Er besucht seine Eltern und kann auch seine Mutter vom Christentum begeistern. Dann wandert er nach Poitiers und wird nun zum Priester geweiht. Martin möchte seinen Traum vom Leben als Einsiedler erfüllen.  So baut er in der Nähe der Stadt eine Einsiedelei und lebt dort ein Leben in Einfachheit. Martin liest viel und denkt über das Wort Gottes nach. In der Stadt ist er als Ratgeber und Helfer in der Not sehr bekannt. Daher kommen immer viele Menschen in seine Einsiedelei.

Als der Bischof von Tours stirbt, möchten die Menschen in der Stadt, dass Martin sein Nachfolger wird. Doch Martin möchte lieber in der Einsiedelei bleiben. Trotzdem locken die Menschen ihn in die Stadt und als Martin merkt, dass man ihn zum Bischof machen möchte, versteckt er sich in einem Gänsestall. Als es Nacht wird finden ihn die Gänse im Stall und fangen an laut zu schnattern. So wissen die Menschen, wo Martin ist und alle Glocken läuten, als Martin vom Volk zum Bischof gewählt wird.

Martin führt auch als Bischof ein zurückgezogenes Mönchsleben. Er hilft den Menschen und verkündet den Glauben an Gott und die frohe Botschaft. Die Menschen lieben ihn und erzählen von seinen Wundertaten. Sie berichten auch darüber, dass er Menschen vom Glauben an Gott begeistert und Kranken hilft.

Laterne, Laterne

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Brenne auf mein Licht,
Brenne auf mein Licht,
aber nur meine
liebe Laterne nicht.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Sperrt ihn ein, den Wind,
Sperrt ihn ein, den Wind,
er soll warten, bis wir alle
zu Hause sind.

Laterne, Laterne,
Sonne, Mond und Sterne.
Bleibe hell, mein Licht,
Bleibe hell, mein Licht,
denn sonst strahlt meine
liebe Laterne nicht!

Durch die Straßen

Durch die Straßen auf und nieder
leuchten die Laternen wieder.
Rote, gelbe, grüne, blaue.
Lieber Martin, komm und schaue!

Wie die Blumen in dem Garten
blühn Laternen aller Arten.
Rote, gelbe, grüne, blaue.
Lieber Martin, komm und schaue!

Und wir gehen lange Strecken
mit Laternen an den Strecken.
Rote, gelbe, grüne, blaue.
Lieber Martin, komm und schaue!

Ich gehe mit meiner Laterne

Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr, Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Ein Lichtermeer zu Martins Ehr, Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…        Da oben…
Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Der Martinsmann, der zieht voran. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Wie schön das klingt, wenn jeder singt. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Wie schön das klingt, wenn jeder singt. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Ein Kuchenduft liegt in der Luft. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Beschenkt uns heut, Ihr lieben Leut. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Beschenkt uns heut, Ihr lieben Leut. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Mein Licht ist schön, könnt Ihr es sehn. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Mein Licht ist schön, könnt Ihr es sehn. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Ich trag mein Licht und fürcht mich nicht. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Ich trag mein Licht und fürcht mich nicht. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Ich gehe…       Da oben…
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Sankt Martin

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
Sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
Sein Mantel deckt‘ ihn warm und gut.

Im Schnee saß , im Schnee saß,
Im Schnee, da saß ein alter Mann,
Hatt Kleider nicht, hatt Lumpen an.
„O helft mir doch in meiner Not,
Sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
Sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt‘
Den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
Der Bettler rasch ihm danken will
Sankt Martin aber ritt in Eil‘
Hinweg mit seinem Mantelteil.

Initatoren

Gemeinde Sankt-Peter und Paul

Die Großpfarrei St. Peter und Paul mit einem Pfarrer, 7 Pastören, 10 pastoralen Mitarbeiterinnen, mit kroatischer und polnischer Gemeinde dazu und ca. 32.000 Katholiken ist ihre katholische Kirche in Bochum.  Wir glauben, es lohnt sich immer, sich für die Sache Jesu einzusetzen und die frohe Botschaft den Menschen zu verkünden.

Weitere Informationen zur Großpfarrei Sankt Peter und Paul finden Sie unter www.st-peter-paul-bochum.kirche-vor-ort.de

Rotary-Club Bochum-Mark

Der Rotary-Club Bochum-Mark ist einer von mehr als 1000 Rotary Clubs in Deutschland. Wir sind Menschen, die Freundschaft pflegen und gemeinsam Gutes tun wollen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bochum-mark.rotary.de

Rotaract Club Bochum &
Rotaract Club Witten-Wetter-Ruhrtal

Bei Rotaract treffen sich junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, die das gemeinsame Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ verbindet. Mehr als 3.100 Mitglieder in über 170 Rotaract Clubs deutschlandweit setzen sich zusammen für andere ein und tragen durch Freundschaft, Fairness und Toleranz zur internationalen Verständigung bei. Weitere Informationen unter www.rotaract.de.

Rotary International

Rotary International ist eine weltweite Vereinigung von Frauen und Männern, die sich unter dem Motto „Service above Self“ – Selbstloses dienen – in Clubs zusammengefunden haben.

Lokal verankert – global vernetzt

Seit der Gründung des ersten Clubs durch vier Freunde vor über 100 Jahren hat sich Rotary zu einem weltumspannenden Netzwerk von Menschen entwickelt, die eine gemeinsame Vision verfolgen: Sie wollen denen zur Seite stehen, die sich nicht selbst helfen können, sowohl im lokalen Umfeld der eigenen Gemeinde als auch mit
internationalen humanitären Hilfsprojekten.

Mehr über Rotary International erfahren Sie auf der Internetseite www.rotary.de